Ergebnis
Policy Brief

Regionale Ernährung und Flächenentwicklung zusammendenken!

KOPOS veröffentlicht politische Handlungsempfehlungen für das Handlungsfeld „Sicherung von Land“ und „Zugang zu Land“
Autorenschaft
Annabella Jakab (Netzwerk Flächensicherung e.V.); Sebastian Rogga (ZALF); Andreas Obersteg (HCU Hamburg); Annette Piorr (ZALF)
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Titelseite des Policy Briefs mit dem Titel "The BIG FIVE. Regionale Ernährung und Flächenentwicklung zusammendenken! Handlungsempfehlungen für die Region Berlin-Brandenburg" Auf dem Titelfoto sind landwirtschaftlichen Flächen aus der Vogelperspektive zu sehen. Zentral sind drei Windräder auf Ackerflächen, überwiegend Äcker, die zum Teil von Baumreihen gesäumt werden, fotografiert.

Die Sicherung von landwirtschaftlichen Flächen ist eine relevante Herausforderung. Die Erarbeitung von politischen Empfehlungen jenseits von „lessons learned“ aus der Modellphase des KOPOS-Projektes war ein wichtiger Baustein, mit dem die erste Phase des Projektes abschließen sollte. Die Ergebnisse sind nun in Form eines Policy Briefs veröffentlicht worden. Eine Übersicht über die 20 Handlungsempfehlungen findet sich im Two Pager des Policy Briefs.

Die Autor:innen des Policy Briefs sehen unterschiedliche Ansatzpunkte, um landwirtschaftliche Flächen ggb. anderen Nutzungsansprüchen zu sichern und richten sich dabei v.a. an die Länder- sowie die kommunale Ebene.

Einerseits braucht es die Erkenntnis, dass mit der Sicherung von Land unterschiedliche Zielebenen einer nachhaltigkeitsorientierten Politik adressiert werden können. Hierzu plädieren die Autor:innen die Themen Agrarwirtschaft, Ernährung, Nachhaltigkeit und ländliche Entwicklung stärker zu integrieren.

Des Weiteren wird empfohlen, den aktuellen Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen durch Instrumente der Raumplanung einzudämmen und somit vor Umwidmung zu sichern.

Abschließend werden verschiedene Empfehlungen vorgestellt, wie durch kooperativere Ansätze Ineffizienzen der Raumplanung abgebaut und Nachhaltigkeitspotenziale gehoben werden können. Eine bessere Kooperation zwischen Akteuren aus Politik und Verwaltung wird als der stärkste Hebel gesehen.