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Ohne Ackerflächen geht gar nichts

2. Folge der Staffel "Ernährungswende - Regional Gedacht" | Knowledge for Future - Der Umwelt-Podcast
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Foto von Ackerflächen aus Vogelperspektive

Obwohl mehr als die Hälfte der Fläche in Deutschland landwirtschaftlich genutzt wird, ist die Ackerfläche für Landwirt*innen knapp und die Konkurrenz groß. In dieser Podcastfolge beschäftigt sich Charlotte Thielmann von detektor.fm mit dieser Problematik und beleuchtet einige Gründe, warum es für Landwirt*innen zunehmend schwieriger wird, bezahlbare Ackerflächen zu pachten und zu bewirtschaften und was das für Folgen für die Umstellung zu nachhaltiger Landwirtschaft mit sich bringt.

Der Landschaftsökologe Timo Kaphengst vom Netzwerk Flächensicherung erklärt, wie das Prinzip der Bodengenossenschaften helfen kann, kleineren und regionalen Betrieben Zugang zu Ackerflächen zu ermöglichen und warum der Zugang zu Ackerflächen ein strukturelles Problem darstellt, dass durch mangelnde Transparenz bei der Vergabe und die Konkurrenz um Bodenflächen mit nicht-landwirtschaftlichen Akteur*innen noch verstärkt wird.

Landwirtin Maria Natt und Projektleiter Willi Lehnert von der Flächenplattform Brandenburg berichten, wie die Vermittlung von Landflächen über ein Onlineportal geholfen hat, dieses Problem zu adressieren.

Außerdem zu Gast ist Katrin Stary, die Geschäftsführerin der Berliner Stadtgüter. Sie berichtet, welche Rolle die Berliner Immobiliengesellschaft in der Flächenvergabe spielt und weshalb es wichtig ist, die Vergabe von landwirtschaftlichen Flächen nicht prinzipiell nur an eine ökologische Bewirtschaftung zu koppeln.

Die Produktion ist Teil von "Knowledge for Future - Der Umwelt-Podcast", der in Kooperation von detektor.fm und Ecologic Institut regelmäßig über gute Ansätze für nachhaltiges Wirtschaften berichtet.

Zu finden ist die Folge "Ohne Ackerfläche geht gar nichts" auf detektor.fm und auf allen gängigen Streaming-Plattformen (Spotify, Deezer, Apple Podcasts).