Weitere Informationen zum Projekt, den Aktivitäten in Berlin/Brandenburg und der Region um Freiburg im Breisgau sowie Möglichkeiten sich mit dem Projekt zu vernetzen, erhalten Sie an dieser Stelle im August, wenn die Website mit allen Funktionen fertig gestellt ist. In der Zwischenzeit können Sie natürlich gerne direkt Kontakt mit uns aufnehmen.

KOPOS: Neue Kooperations- und Poolingmodelle für nachhaltige Landnutzung und Nahrungsversorgung im Stadt-Land-Verbund

KOPOS befasst sich mit der Frage, wie eine stärkere Regionalisierung der Lebensmittelversorgung einen Beitrag leisten kann, umweltfreundliche und widerstandsfähigere Versorgungsstrukturen aufzubauen. Hierzu wird im Projekt untersucht, wie Kooperations- und Poolingmodelle die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, wie z.B. von Produktionsmitteln, Dienstleistungen, Flächen, Kapital und Netzwerkstrukturen, erleichtern. In zwei Projektregionen werden diese Fragen vertieft analysiert und Pilotprojekte initiiert: In Berlin-Brandenburg befasst sich KOPOS speziell mit dem Zugang zu Flächen und ihrer Sicherung für eine nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung. In Freiburg im Breisgau und Region wird an der Weiterentwicklung kurzer Wertschöpfungsketten gearbeitet.

Hintergrund

Regionale Nahrungsversorgung war lange ein wichtiger Bestandteil der Beziehungen zwischen Stadt und Land. Durch die Globalisierung der Agrarsysteme werden Städte jedoch kaum noch aus dem Umland ernährt und Ressourcen- und Nährstoffkreisläufe sowie regionale Zusammenarbeit und Wirtschaftsentwicklung zunehmend voneinander entkoppelt. Eine stärkere Wiederanbindung leistet einen Beitrag zur regionalen Nachhaltigkeitstransformation und trägt dazu bei, Nährstoffkreisläufe zu schließen und gesellschaftliche Mitgestaltung des Ernährungssystems ermöglichen, regionale Wertschöpfungsprozesse aufzubauen und umweltfreundlichere, resiliente Versorgungsstrukturen zu etablieren.

Ziele des Projektes

Derzeit entwickeln sich viele Ansätze, Geschäftsmodelle und Governanceansätze zur Re-Regionalisierung der Agrar- und Ernährungssysteme in Deutschland. Vielfach befinden sich diese noch in der Nische. Damit diese Ansätze ihren Wirkungsgrad und Wirkungsbereich skalieren können, braucht es Kooperations- und Poolingmodelle zur gemeinsamen Nutzung städtischer und ländlicher Ressourcen und zur kollektiven Nutzung von Produktionsmitteln, Dienstleistungen, Flächen, Märkten, Kapital, Wissen bzw. Netzwerkstrukturen. 

Ziel von KOPOS ist es, die konzeptionelle Entwicklung, beispielhafte Umsetzung und Bewertung solcher Kooperations- und Poolingmodelle voranzutreiben. Konkret erfolgt dies in zwei Regionen und in zwei Handlungsfeldern: Das Handlungsfeld „Fläche“ befasst sich in der Region Berlin-Brandenburg mit dem Zugang zu Landressourcen für eine regionale, nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung. Das Handlungsfeld „Kurze Wertschöpfungsketten“ befasst sich in Freiburg i.Br. und Region mit der Etablierung kurzer Wertschöpfungsketten und deren kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere im Rahmen der öffentlichen Beschaffung.

Darüber hinaus ist es Ziel, regionale Lernprozesse sowie einen überregionalen Wissenstransfer anzustoßen und Erkenntnisfortschritte zu den Mechanismen, die ökonomische, aber auch ökologische und soziale Skaleneffekte im Stadt-Land Verbund generieren, zu erhalten

Erwartete Ergebnisse

Die in KOPOS initiierten Pilotprojekte, Kooperationen und wissenschaftlichen Erkenntnisse unterstützen städtische und ländliche Akteure beim Auf- und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten und nachhaltiger Flächensicherung.

Das Projekt geht dabei auch den Fragen nach, welche Rolle (a) unterschiedliche Akteure und Betriebsmodelle, (b) Interaktionen innerhalb von Netzwerksstrukturen sowie (c) die politische Steuerung und Governancemechanismen auf der kommunalen bzw. regionalen Ebene spielen.

Zudem werden Handlungsempfehlungen für die Übertragung auf andere Regionen bereitgestellt sowie Nachhaltigkeitsindikatoren und Strategien entwickelt, um Kooperationsansätze für eine nachhaltige Landnutzung und regionale Nahrungsversorgung zu stärken.

Über konkrete Projekte werden bestehende Initiativen und unternehmerische Aktivitäten gestärkt bzw. neu initiiert und der Interessensausgleich zwischen Stadt und Land befördert.

Laufzeit und Projektpartner

Das KOPOS Projekt hat eine fünfjährige Laufzeit von Februar 2020 bis Januar 2025.  

Der Projektverbund wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. geleitet. Die Verbundpartner, sowie assoziierte und Kooperationspartner sind nachfolgend dargestellt.
 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, setzen Sie sich gerne mit uns in Kontakt!

VERBUNDPARTNER

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Logo ZALF

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.

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Logo Netzwerk Flächensicherung

Netzwerk Flächensicherung

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Logo Berliner Stadtgüter

Berliner Stadtgüter GmbH

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Logo Die Argonauten

Die Agronauten e.V.

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Logo Stadt Freiburg

Stadt Freiburg i.B., Umweltschutzamt

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Logo Ernaehrungsrat Freiburg

Ernährungsrat Freiburg und Region

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Logo Ecologic Institut

Ecologic Institute

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Logo e-fect

e-fect dialog evaluation consulting e.G

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Logo Fachhochschule Suedwestfalen

Fachhochschule Südwestfalen, FB Agrarwirtschaft

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Logo HCU

HafenCity Universität Hamburg, FGt Stadtplanung und Regionalentwicklung

ASSOZIIERTE PARTNER UND KOOPERATIONSPARTNER

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Logo Evangelische Kirche

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Umweltbüro

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Logo Bauerngarten

bauerngarten Hof Wendelin GbR

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Logo Netzwerk Biostädte

Netzwerk Biostädte

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Logo Senatsverwaltung Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

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Logo Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Logo MLUL

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg

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Logo Ernährungsrat Berlin

Ernährungsrat Berlin

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Logo Bioservice Südbaden gGmbH

Bioservice Südbaden gGmbH

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Logo Bio-Musterregion Freiburg

Bio-Musterregion Freiburg

About KOPOS


Background

Regional agriculture and food supply have traditionally been an integral part of the functional relationship between cities and rural areas. However, due to the globalisation of agricultural systems, nowadays cities are hardly fed from the surrounding countryside. Reconnecting urban and rural areas can contribute to regional transformation towards sustainability and create more environmentally friendly, resilient supply structures.
 

Objectives and approach

To support the re-regionalization of agricultural and food systems, KOPOS investigates the potential of cooperation and pooling models. These can facilitate the joint use of resources such as production facilities, services, land, capital and network structures. The project region Berlin-Brandenburg deals with the access to land and its maintenance for a sustainable agricultural use. Freiburg i.Br. and its surrounding region are working on the advancement of short value chains.
 

Expected results

KOPOS pilot projects, networks and scientific findings will help regional actors in establishing and expanding regional value chains and sustainable land protection and help balancing interests between urban and rural stakeholders.

In addition, recommendations for action for transfer to other regions are provided and indicators and strategies are developed to strengthen cooperation approaches for sustainable land use and regional food supply.

Existing initiatives and entrepreneurial activities are strengthened or newly initiated through concrete projects within KOPOS.

Contact
Project summary

KOPOS is about transformation pathways towards a shorter food supply chains between urban and rural areas and how these can contribute to build up environmentally friendly and more resistant supply structures. To this end, it is investigated how cooperation and pooling models facilitate the joint use of resources, such as means of production, services, land, capital and network structures. In two project regions these issues will be analysed in depth and pilot projects will be initiated: In Berlin-Brandenburg KOPOS is specifically concerned with access to land and its protection for sustainable agricultural use. In Freiburg im Breisgau and the region, work is being done on the further development of short value chains.